4 Gründe für Naturkosmetik

Unsere Haut ist das größte Organ unseres Körpers und dementsprechend wichtig. Zudem ist die Haut auch unser Spiegel nach Außen und bedarf deswegen einer besonderen Pflege. Bereits im Bereich der Lebensmittel geht der Trend immer stärker auf Superfoods und natürliche Produkte. Wenn wir also bereits gute Lebensmittel zu uns nehmen, sollten wir ebenso darauf achten, was wir auf unsere Haut kommen lassen. Deshalb gibt es hier 4 Gründe für Naturkosmetik.

1. Keine Giftstoffe enthalten

Synthetische Inhaltsstoffe und Giftstoffe werden in der Naturkosmetik ausgespart. Viele dieser künstlichen Erzeugnisse werden in normaler Kosmetik verarbeitet, die eher schädlich für eine gesunde Haut sind. Diese werden als Konservierungsmittel verwendet oder zur kurzfristigen optischen Verschönerung genutzt. Häufig werden dabei Abfallprodukte anderer Industrien weiterverarbeitet und schaden damit über die Haut unserem ganzen Körper.

Besonders Parabene, Paraffine oder Silikone können hier als (schlechte) Beispiele dienen. Parabene sind hormonell wirksame Chemikalien, denen eine gewisse Begünstigung von Brustkrebs sowie die Beeinflussung des Hormonspiegels nachgesagt wird.

Paraffine und Silikone sorgen zwar dafür, dass Haut und Haare auf den ersten Blick praller wirken, stauen aber Feuchtigkeit in unseren Zellen an. Auf die Dauer gesehen hat das dann eher einen gegenteiligen Effekt und schadet unserer Haut. Abgesehen davon, verstopfen Paraffine zusätzlich die Poren verhindern somit die natürliche Hautregeneration. Auch der Umwelt tut man mit künstlichen Zusatzstoffen keinen Gefallen. Diese sind nämlich nicht abbaubar und belasten die Umwelt.

2. Natürliche Kosmetik kommt ohne Tierversuche und tierische Inhaltsstoffe aus

Seit 2013 gilt das Verbot für Tierversuche in der EU. Das bedeutet, dass seitdem auch bei konventioneller Kosmetik auf Tierversuche verzichtet werden muss. Naturkosmetik verzichtet schon länger und aus eigener Intention auf Tierversuche.  Die Richtlinien zu diesem Thema sind auch grundsätzlich umfassender und strenger und als bei herkömmlicher Kosmetik.

3. Allergien lassen sich vermeiden und die Produkte sind eher für Allergiker geeignet

Ein großer Faktor in der Auslösung von Allergien können künstliche Konservierungsstoffe und künstliche Duftstoffe sein. Gerade empfindliche und kranke Haut sowie die Haut von Allergikern ist somit anfällig für Probleme und oft wirkt konventionelle Kosmetik hier reizend.

In der Naturkosmetik hingegen werden nur natürliche Duft- und Farbstoffe verwendet. Diese werden zum Beispiel ätherischen Ölen gewonnen wie Aprikosenkernöl oder Rosenöl.

Allergiker sollten natürlich trotzdem genau nachlesen, welche Stoffe enthalten in der Naturkosmetik enthalten sind – denn wenn man allergisch auf Pflanzen oder andere Inhaltsstoffe reagiert, sollten diese im besser nicht vorkommen!

4. Auf natürliche Schönheit setzen mit reiner Wirkstoffkosmetik

In konventioneller Kosmetik werden natürliche Lebensmittel oft chemisch behandelt, wodurch die natürlichen Inhaltsstoffe oft an Wirkung verlieren. In der Naturkosmetik versucht man, die natürlichen Inhaltsstoffe möglichst naturbelassen weiterzuverarbeiten und die bereits bestehenden positiven Wirkstoffe zu nutzen. Hierbei wird meistens auch auf einen biologischen und nach oft sogar regionalen und fairen Anbau gesetzt. Man sollte beachten, dass der Bio-Anteil in der Kosmetik sehr unterschiedliche sein kann und von 10% bis zu mehr als 95% reichen kann. Die Bandbreite an Qualitätssiegeln ist vielfältig und führt leicht zu Verwirrungen.

Am verbreitetsten sind die Qualitätssiegel der Verbände BDIH oder NATRUE, die jeweils unterschiedliche Anforderungen für die Siegelvergabe haben. Bio-Qualität wird dabei als einer Kriterien gesondert betrachtet.

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